Liebe Schulgemeinschaft,

nun haben wir den Jahreswechsel überstanden und das Ende des ersten Halbjahres wirft seinen langen Schatten voraus. Die Zeugniskonferenzen sind terminiert, es werden zu Beginn des Jahres noch diverse Klassenarbeiten und Klausuren zurückgegeben und diese werden Auswirkungen auf die Halbjahresnote haben.

Auch müssen noch Klassenarbeiten geschrieben, nachgeschrieben oder Ersatzleistungen erbracht werden. Nicht nur Corona, auch eine Grippewelle und andere Erkältungskrankheiten haben in der Vorweihnachtszeit zu erheblichen Ausfällen in der Schüler/innen- und Lehrer/innenschaft geführt. Zusätzlich hat ein witterungsbedingter freier Tag die Planungen zum Teil zunichte gemacht.

Daher mussten Arbeiten verschoben und diverse Nachschreibtermine angeboten werden. Die nächsten zwei Wochen sind für alle also noch einmal spannend. Sie können sicher sein, dass alle Kolleginnen und Kollegen mit dieser Situation sensibel umgehen und eine angemessene und gegebenenfalls auch angepasste Zensierung ermöglichen werden.

Die Diskussion, Noten durch Berichte zu ersetzen, wie sie von unserer neuen Kultusministerin angestoßen wurde, ist in diesem Zusammenhang nicht neu. Viele Gesamtschulen verfahren so, durchaus erfolgreich und von Eltern- und Schülerschaft akzeptiert. Dieses System stößt allerdings an seine Grenzen, wenn eine Schule oder sogar das Bundesland gewechselt werden. Dann müssen ziemlich schnell Einstufungen vorgenommen, ggf. Berichtszeugnisse in Notenzeugnisse überführt werden. Wir stehen regelmäßig vor diesen Anforderungen, wenn jemand mit einer anderen zweiten Fremdsprache oder von einer anderen Schulform zu uns wechseln möchte. Und dies kommt im Schuljahr durchaus regelmäßig vor. Dann müssen in Absprache mit dem RLSB oftmals Sonderregelungen gefunden werden, die einen Zugang ermöglichen und eine Vergleichbarkeit sicherstellen. Selten bedeutet dies auch, dass jemand einen anderen Weg zu uns einschlagen, also „Umwege“ in Kauf nehmen muss. Über eine andere Schulform, durch Wiederholen eines Jahrgangs oder Nachweis bestimmter Leistungen durch zusätzlichen Unterricht. In jedem Fall sind persönliche Lösungen unabdingbar und letztendlich zielführend.

Eine Notwendigkeit oder den Wunsch, Notenzeugnisse in Berichtszeugnisse zu überführen, können wir im Moment bei uns nicht erkennen.

Bei witterungsbedingtem Unterrichtsausfall sind wir, wie durch das Niedersächsische Schulgesetz festgelegt, auf die Entscheidung und Information des Landkreises angewiesen. Wir können nicht selbstständig entscheiden, dass die Schule geschlossen bleibt. Schulen, die dies getan haben, haben mutig und vielleicht auch fürsorglich gehandelt, aber ohne gesetzliche Grundlage. Sollte die Wetterlage ein Erreichen der Schule nicht möglich machen, sei es durch öffentliche Verkehrsmittel oder mit dem eigenen Fahrzeug, können Erziehungsberechtigte und volljährige Schüler*innen immer selbst entscheiden, zu Hause zu bleiben. Sicherheit geht vor. Der beruhigende Weg ist jedoch sicherlich der offizielle, wenn der Landkreis frühzeitig informiert, ob oder dass die Schule ausfällt. Eine Regelung, wie in diesem Fall mit Unterrichtsinhalten umzugehen ist, müssen wir noch treffen. Viele Schule stellen konsequent auf Distanzunterricht um oder geben Aufträge an die Lerngruppen heraus. Wir haben uns aufgrund der Kurzfristigkeit auf Wiederholungsthemen als Angebote geeinigt. Das ist bei nur einem Tag Unterrichtsausfall auch angemessen, muss aber für größere Zeiträume angepasst werden. Eine verbindliche Regelung in Absprache mit der Schüler/innenvertretung und dem Schulelternrat scheint hier also angezeigt.

Wie stehen Sie zu dem Thema? Reden Sie gerne mit und geben uns Ihre Vorstellungen weiter.

Uns allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr, das uns mit allzu schlimmen Nachrichten verschont.

Michael Strohmeyer

Liebe Schulgemeinschaft,

das Jahr zieht vorüber, die Tage werden immer noch kürzer, die Weihnachtszeit ist angebrochen und man fragt sich, was dieses Jahr ausgemacht hat, was sich im Vergleich zu den entsetzlichen Vorjahren unter Corona geändert hat oder sich in Kürze ändern wird.

Die drei großen „W“ stehen im Raum und schweben wie ein Damoklesschwert über uns: „Warmes Wohnzimmer im Winter“?

Haben Sie es schon getan? Haben sie bereits die Temperatur in den Wohnräumen angepasst oder versuchen, Ihren Gas-, Öl- und Stromverbrauch zu senken? Vielleicht sind Sie sogar gezwungen, dies aufgrund der gestiegenen Preise zu tun. Wohl dem, der noch einen Ofen oder Kamin betreiben kann, über genug Holz vor der Hütte verfügt, um die Temperatur aufzustocken.

Wir haben mit dem Energiesparen nach den Herbstferien bereits begonnen, wenn auch zu Beginn unfreiwillig.

Nach einem längeren Heizungsausfall im Verwaltungstrakt, der zu stabilen 15 – 16°C in den Büros und Lehrerzimmern und damit zu steigenden Erkrankungen nach den Herbstferien geführt hat, läuft unsere Heizungsanlage in der Schule nun störungsfrei und beschert uns in den meisten Räumen akzeptable 19 – 20 °C. Die Heizung ist neu eingestellt worden, Thermostate wurden ersetzt, alles auf Effizienz getrimmt.

So weit, so gut.

Wenn es da nicht in allen Räumen die kleinen elektronischen Wächter gäbe, die zuverlässig durch eine orange oder gar rote Leuchtdiode auf den schwindenden Sauerstoffgehalt in den Räumen hinweisen würden und uns zum Lüften zwingen. Diese CO2-Warner arbeiten absolut zuverlässig und geräuscharm. Nun hat die bisher praktizierte Lüftungsregelung 20/5/20 weiterhin Bestand und wird überwiegend streng befolgt. Mit der strikten Einhaltung gelingt es weitestgehend, unsere CO2-Ampeln zu beruhigen und für „grünes Licht“ zu sorgen. Der Nachteil liegt auf der Hand und lässt sich auch direkt an der CO2-Ampel ablesen: Nach dem Lüften sinkt die Temperatur in den Räumen zuverlässig auf 18-19°C, die Heizungen müssen nach dem Schließen der Fenster wieder auf Volllast fahren. Ob so Energie einzusparen ist, wird sich am Ende des Tages zeigen.

Sollte das Wetter kälter werden und der richtige Winter Einzug halten, lohnen sich jedenfalls Investitionen in dicke Pullover und Socken.

Andere rigide Maßnahmen zum Energiesparen sind bisher nicht bei uns angekommen. Die Flure bleiben nach der Installation neuer Thermostate eher kühl, das Wasser zum Händewaschen war und bleibt kalt, die meisten Leuchtmittel sind inzwischen LEDs gewichen und werden über Bewegungsmelder gesteuert.

Corona ist interessanterweise kaum noch ein Thema. Es werden nur wenige Infektionen in der Schule gemeldet, auch wenn morgens das Telefon im Sekretariat ab 7.00 Uhr heiß läuft. Der Rekord waren an einem Morgen fast 200 neue Erkrankte! Wohlgemerkt mit „normalen“ Erkältungssymptomen oder Bronchitis und nicht mit Covid-Infektionen.

Manche Klassen arbeiten inzwischen nicht einmal mit halber Klassenstärke, sodass das Schreiben von Klassenarbeiten zu einer spannenden Terminaufgabe wird. Es wird sich letztendlich nicht vermeiden lassen, dass einige Schülerinnen und Schüler noch im Januar Klassenarbeiten und Klausuren nachschreiben werden.

Wir klagen allerdings auf hohem Niveau.

Das Weihnachtsgeschäft ist längst angelaufen, der Handel rechnet trotz gestiegener Inflation mit stabilen Umsätzen, es werden wie gehabt Weihnachtsbäume geschlagen.

Einem friedlichen Fest scheint nichts im Weg zu stehen.

Das sieht in der Ukraine durchaus ganz anders aus. In Cherson müssen Familien, Kinder, Alte und Kranke in ungeheizten Räumen ohne Strom und ohne fließend Wasser in die Feiertage und wahrscheinlich auch über den Winter kommen, während Russland die Angriffe auf die Zivilbevölkerung unvermindert fortsetzt. Wir hoffen mit den Ukrainern, dass dieser Terror wenigstens zu den Feiertagen aussetzt und hoffen inständig, dass der Krieg zu Beginn des neuen Jahres endlich beendet wird.

Wir können und wollen nicht ausblenden, wer der Verursacher dieses Elends ist. Russland wird für die Folgen des Krieges aufkommen und zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir sind in Gedanken aber vor allem bei den Betroffenen und wir werden auch weiterhin aktiv mithelfen. Daher wird die Kollekte des diesjährigen Weihnachtskonzertes am 15.12.2022 komplett der Ukrainehilfe vor Ort zukommen. Damit können Familien und Geflüchtete in Alfeld unterstützt werden, sodass sie hier ein friedliches Weihnachtsfest verbringen können und die Hoffnung auf ein Ende des Krieges und Frieden nicht verlieren.

Wir freuen uns daher auf rege Teilnahme am Konzert und eine große Spendenbereitschaft.

Wir wünschen allen schöne Feiertage im Kreis der Familie und mit Freunden.

Kommen Sie alle gut in das neue Jahr, das von vielen Erwartungen und Hoffnungen begleitet wird, und bleiben Sie gesund!

Michael Strohmeyer

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