Austausch mit Russland (Velikij Novgorod)

Unser Gymnasium gehört zu den ersten Schulen der Bundesrepublik, die in der Gorbatschow-Ära die neu gewonnene Möglichkeit nutzten, einen Schüleraustausch mit Aufenthalt in den Gastfamilien beider Länder durchzuführen - damals eine Sensation!

Über die Jahre haben wir es geschafft, die Tradition dieses Austausches auch in schwierigen Zeiten des Umbruchs in der ehemaligen Sowjetunion aufrecht zu erhalten.

Heute haben unsere Schüler/Innen aus den Jahrgängen 9 bis 11, welche Russisch als zweite Fremdsprache gewählt haben, die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch mit einer russischen Schule teilzunehmen. Seit 2016 ist der Austausch mit der Novoskul in Velikij Novgorod ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Alle zwei Jahre reisen Alfelder Schülerinnen und Schüler in eine der ältesten Städte Russlands, nach Velikij Novgorod, wo sie 8 Tage in Gastfamilien untergebracht sind. Gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern besuchen sie das dortige Gymnasium „Novoskul“, unternehmen eindrucksvolle Exkursionen und arbeiten an spannenden Projekten. Die letzten beiden Tage hat die Gruppe die Möglichkeit, eine der schönsten Metropolen Russlands -Sankt Petersburg- zu erkunden. Der Gegenbesuch der russischen Partner findet immer im darauffolgenden Jahr statt. Er ist organisatorisch ähnlich angelegt wie die Russlandreise.

Unser Austausch stellt insgesamt eine wertvolle Bereicherung für den Erfahrungsschatz unserer Schülerinnen und Schüler dar, weil er ihnen die Möglichkeit gibt, authentische Eindrücke zu sammeln, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erproben und Vorurteile zu überwinden.

Übersicht über vergangene Projekte

  • 365 Tage deutsch-russischer Freundschaft - Ein Kalender zur Überwindung von Stereotypen

Die Austauschschüler/-Innen erstellten einen ganzjährigen Kalender, der sowohl Erlebnisse während des Austausches als auch kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede Deutschlands und Russlands thematisierte und darstellte (z.B. in den Bereichen: Familie, Schule, Kirche, Ernährung). Jeder Monat war einem separaten Oberthema gewidmet. Insbesondere sollte eine Stärkung des einheitlichen Weltkulturraums bzw. des  einheitlichen Europäischen Kulturraums durch die Entdeckung und Bewusstmachung interkultureller Unterschiede und Ähnlichkeiten erreicht werden.

 

  • "Unsere Jugend auf den Spuren der Hanse - wie der ehemalige Bund unsere Städte Velikij Novgorod und Alfeld (Leine) bis heute miteinander verbindet"

Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten gruppenteilig eine filmische Dokumentation zum Hanseverbund in historischer und aktueller Hinsicht. Exkursionen, Museumsbesuche und Internet- und Literaturrecherche dienten als Grundlage für die Erstellung. Das Hauptziel des Projektes bestand darin, das Verständnis für einen einheitlichen Europäischen Kulturraum durch die Erforschung der gemeinsamen Geschichte von Alfeld und Weliki Nowgorod zu stärken.

Zehn Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums nahmen am diesjährigen Schüleraustausch mit der Novoskul in Velikij Novgorod teil. Die Reise war vorrangig der Projektarbeit zur Bedeutung des ehemaligen Hansebundes für die beiden Städte Velikij Novgorod und Alfeld (Leine) gewidmet. Damit standen neben der täglichen Erarbeitung in der Schule auch aufschlussreiche Exkursionen auf dem Plan.

Kuppeln in JaroslavlUnser Gymnasium gehört zu den ersten Schulen der Bundesrepublik, die in der Gorbatschow-Ära die neu gewonnene Möglichkeit nutzten, einen Schüleraustausch mit Aufenthalt in den Gastfamilien beider Länder durchzuführen - damals eine Sensation!
Über die Jahre haben wir es geschafft, die Tradition dieses Austausches auch in schwierigen Zeiten des Umbruchs in der ehemaligen Sowjetunion aufrecht zu erhalten. In regelmäßigen Abständen von einem oder zwei Jahren haben unsere Schüler/Innen aus den Jahrgängen 9 bis 11, welche Russisch als zweite Fremdsprache gewählt haben, die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch mit einer russischen Schule teilzunehmen.
In diesem Jahr (2016) wird dieser erstmals mit der Novoskul in Velikij Novgorod durchgeführt werden. Zunächst werden unsere Schülerinnen und Schüler im September nach Sankt Petersburg reisen, um von dort aus die Weiterfahrt nach Novgorod anzutreten. Dort werden sie 8 Tage in Gastfamilien untergebracht sein, gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern das dortige Gymnasium besuchen und zusammen an einem Projekt arbeiten. Auf der Rückreise ist ein eintägiger Besuch der Stadt Sankt Petersburg vorgesehen. Im nächsten Jahr wird der Gegenbesuch der russischen Partner erfolgen.

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