Seit einigen Jahren haben Nachhilfeinstitute großen Zulauf. Das muss nicht so nicht sein! Durch die Umstellung auf G9 (Abitur im 13. Jahrgang) haben unsere Schülerinnen und Schüler wieder mehr Zeit und können einander unterstützen.

Die Idee: Schülerinnen und Schüler helfen Schülerinnen und Schülern

Der Name ist bei diesem Projekt Programm: Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 8 helfen den jüngeren beim Lernen, bei Hausaufgaben oder bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten. Geplant sind dazu kleine Lerngruppen (ShS-Tutorien) mit nicht mehr als drei ShS-Tutanden, die jeweils von einem älteren ShS-Tutor betreut werden.

Vorgesehen ist außerdem ein Austausch mit der jeweiligen Fachlehrkraft des jeweiligen ShS-Tutanden, damit vorab ge­klärt werden kann, wo besonderer Nachhol- bzw. Förderbedarf besteht.

Zur Umsetzung: Start nach den Herbstferien

Interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich die Betreuung eines ShS-Tutoriums vorstellen können, melden sich bitte bei der Sek-I-Koordination und werden mit ihren Kontaktdaten auf eine Liste geschrieben.

Der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern wird durch die Sek-I-Leitung hergestellt.

Die Tutorien werden in Räumen der Schule in Form von Doppelstunden je nach ShS-Tutor/in an einem Werktag (Montag bis Freitag) in der 7./8. Stunde unterrichtet.

Die ShS-Tutoren sollen eine kleine finanzielle Anerkennung von pro Schüler und Stunde erhalten (Empfehlung siehe Anmeldeformular). Der finanzielle Aufwand ist also deutlich geringer als bei einer externen Nachhilfe. Das Geld sollte von den jüngeren Schülern am Ende jeder Sitzung an die ShS-Tutorinnen und Tutoren übergeben werden.

Anmeldung:

Geplant ist zunächst nur Lerngruppen in den Hauptfächern (Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Russisch und Mathematik) anzubieten. Das Angebot richtet sich zunächst an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-10.

Auf dem Anmeldeformular sind die Bedingungen beschrieben. Es unterschreiben sowohl Tutand/in und Tutor/in als auch deren Eltern.

Nachfragen, Tipps oder Kritik richten Sie bitte direkt an diese Adresse

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  • Das neue Plakat wirbt für die Junior-Akademie 2013

Das Niedersächsische Schulgesetz fordert, dass das Schulwesen „eine begabungsgerechte individuelle Förderung ermöglichen“ solle, und stellt dann explizit fest: „Auch hochbegabte Schülerinnen und Schüler sollen besonders gefördert werden“ (NSchG § 54).
Daher haben Schüler und Eltern das Recht und Lehrer die Verpflichtung, Kinder mit besonderen Begabungen oder Talenten zu fördern und zu fordern – dies gilt in besonderem Maße für das Gymnasium Alfeld, da es das einzige Gymnasium in der Region darstellt.


Mögliche Verhaltensmerkmale von (Hoch-) Begabten

Neben einer intellektuellen (Hoch-) Begabung, bei der das abstrakt-logische Denken in einem oder mehreren Fächern besonders ausgeprägt ist, gibt es verschiedene besondere Begabungen wie musische, künstlerische, praktisch-instrumentelle, sportliche oder soziale.
Werden Begabungen von Bezugspersonen erkannt, können mögliche Verhaltensmerkmale von (Hoch-)Begabten sein:

  • besondere Flexibilität im Denken; Finden neuer, origineller Ideen (Querdenker),
  • hervorragende Gedächtnisleistungen,
  • großes Detail- und Faktenwissen,
  • ausgeprägtes, anhaltendes Neugierverhalten mit dem Bestreben, Fragen und thematische Zusammenhänge in möglichst vielen Facetten zu durchdringen,
  • breites Interessenspektrum sowie hervorragendes Verständnis von Problem-stellungen und Sachverhalten,
  • hoher Anspruch an sich selbst und andere; großer Perfektionismus bei motivierenden Aufgaben,
  • Fähigkeit, problemlos und selbstverständlich vorauszudenken und Modelle zu entwickeln,
  • gute Fähigkeit zu planen, zu strukturieren und zu organisieren,
  • Abneigung gegen Routineaufgaben und Wiederholungen,
  • hohes Sprachniveau,
  • starker Gerechtigkeitssinn, hohe moralische Ansprüche,
  • hohe Sensibilität (evtl. große Verletzlichkeit gegenüber der Kritik anderer),
  • besonderer Sinn für Humor, Situationskomik und Ironie.

Werden Begabungen von Bezugspersonen allerdings nicht erkannt, kann es zu Leistungsversagen und –verweigerung (Minderleistung oder Underachievement) aufgrund von Unterforderung bzw. fehlender Herausforderung kommen. Das potentiell (hoch-) leistungsfähige Kind zeigt sich möglicherweise angepasst und unauffällig oder aber lustlos und desinteressiert, evtl. sogar aggressiv.


Begabung und Leistung

Man geht bei der Feststellung von Begabungen nicht von einer rein statischen Intelligenzdefinition, sondern von einer stärker entwicklungsorientierten Position aus: Ein Kind wird nicht als (hoch-) begabt geboren, sondern es entwickelt (hoch-) begabtes Verhalten.

Auf die angeborenen unterschiedlichen Begabungen wirken verschiedene Persönlichkeitsmerkmale (Stressbewältigung, Leistungsmotivation u. a.) sowie verschiedene Umweltmerkmale (familiäre Lernumwelt, Familienklima, de-/motivierender Unterricht, Klassenklima, u. a.) ein, so dass sich (hoch-)begabtes Verhalten möglicherweise entwickeln kann.

Die Schule ist mit ihren Angeboten somit einer von mehreren Faktoren, die Einfluss darauf haben, ob und wie Begabungen in (Hoch-)Leistungen umgesetzt werden können.

Diagnose

Daher gilt für Niedersachsen, dass die Feststellung einer Hochbegabung „durch gezielte systematische Beobachtungen und Untersuchungen in Lernsituationen“ erfolgt, ggf. ergänzt auch durch psychologische Tests (Erlass d. MK zur Einrichtung von Kooperationsverbundes „Hochbegabung fördern“, Mitteilung des MK, SVBl. 2006, S. 246).


Angebote der Schule

Da es aufgrund dieser entwicklungsorientierten Position zur Feststellung von besonderen Begabungen nicht die eine Hochbegabung und nicht das eine hochbegabte Kind an sich geben kann, muss Schule so organisiert werden, dass (hoch-)begabte Schülerinnen und Schüler möglichst viele Begabungen auch in Leistungen umsetzen können. D. h. Schule und Unterricht müssen letztlich offener und individueller werden. Eine individuell ausgerichtete Schule, die vom jeweiligen Lerntempo der Schülerinnen und Schüler ausgeht, ist eine inklusive Schule.

Das Gymnasium Alfeld befindet sich seit 2003 gemeinsam mit den Grundschulen Bürgerschule, Dohnser Schule, Grundschule Föhrste und Grundschule Freden in einem Kooperationsverbund zur Hochbegabtenförderung.

Begabungen und besondere Fähigkeiten sollen frühzeitig erkannt und gefördert werden. Zudem ist es das Ziel, eine durchgängige kontinuierliche schulische Förderung über den Schulwechsel hinweg zu ermöglichen. Ein Schritt auf diesem Weg sollen auch die gemeinsamen Forschertage sein, die im Juni 2013 erstmals Grundschülern und Gymnasiasten die Gelegenheit gegeben haben, ein Problem miteinander zu lösen.

Das Gymnasium Alfeld bemüht sich, seinen Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen jeweils individuelle Angebote zur Förderung zu machen. Solche Angebote können inklusive Angebote sein, z. B.

  • die Anregung von Sonderleistungen oder besonderen Lernleistungen innerhalb des Unterrichts (Binnendifferenzierung),
  • (fachspezifische) Akzeleration durch Überspringen: Verkürzung der Schulzeit, Teilnahme am Unterricht höherer Schuljahrgänge (in einzelnen Fächern bzw. für begrenzte Phasen oder zur Probe),

Solche Angebote können auch exklusive Angebote sein, z. B.

  • Förderung der Teilnahme an (schulischen) Zusatzangeboten (AGs, außerschulische Lernpartner o. a.),
  • Teilnahme an Wettbewerben,
  • Teilnahme an Exkursionen, Sozialpraktika, Schülerfirmen,
  • Teilnahme an Juniorakademien/Schülerakademien,
  • besondere Auslandsaufenthalte,
  • Früh-/Juniorstudium.

Literaturhinweis: Informationsbroschüre des Niedersächsischen Kultusministeriums

Dirk Lürssen
Koordinator der Begabtenförderung am Gymnasium Alfeld

Lerninseln

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Eltern, gerade in den sogenannten Hauptfächern, immer mehr Wert auf eine rechtzeitige Förderung ihrer Kinder legen. Diesem berechtigten Anliegen kommt unsere Schule entgegen, indem sie Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgänge 5 und 6 anbietet.

Der Förderunterricht ist keine Hausaufgabenhilfe, sondern ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, bestimmte beobachtete Schwierigkeiten in einem begrenzten Teilgebiet des gesamten Fachunterrichtes (also zum Beispiel „Rechtschreibung“ im Fach Deutsch) gezielt und individuell zu bearbeiten und möglichst auszugleichen. Der Förderunterricht ist also keine Nachhilfe im traditionellen Sinne. Er wird von erfahrenen Lehrkräften erteilt, die jedoch nicht immer die Fachlehrer/innen der Schüler/innen sind, welche den Förderunterricht besuchen.

Wer am Förderunterricht teilnehmen darf, entscheidet der Fachlehrer in Absprache mit dem Förderlehrer. Gerade wenn Kinder bereits in der Grundschule gefördert wurden, bietet es sich an, diese Maßnahme fortzuführen, damit der schulische Erfolg für die Kinder schnell sichtbar wird. Wenn Eltern von sich aus Förderunterricht wünschen, nehmen sie möglichst rasch Kontakt mit dem jeweiligen Fachlehrer/ der Fachlehrerin auf. Eine rechtzeitige Information ist auf jeden Fall von Vorteil, denn die Plätze sind begrenzt. Es wird zudem darauf geachtet, dass die Schülerinnen und Schüler nicht an zwei oder mehr Fördermaßnahmen teilnehmen. Sollten verschiedene Fördermaßnahmen gleichzeitig vorgeschlagen werden, wird zwischen den betroffenen Fachlehrkräften, dem Klassenlehrer und den Förderlehrern einvernehmlich eine Entscheidung über die Reihenfolge der Fördermaßnahmen getroffen.

Die Fördermaßnahmen erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. einem Vierteljahr, hängen aber im Wesentlichen vom erzielten Lernfortschritt des Kindes ab. Um effektiv arbeiten zu können, werden die Fördergruppen recht klein gehalten (maximal 12 Schüler/innen).

Die Fachlehrer/innen stellen in den ersten Schulwochen durch Unterrichtsbeobachtungen, Hausaufgabeneinsichten und ggf. einen allgemeinen kurzen Eingangstest den Bedarf an Förderunterricht fest. Die Eltern der Schüler/innen, die am Förderunterricht teilnehmen sollen, erhalten von der Förderlehrkraft ein entsprechendes Schreiben und ein Anmeldeformular, auf dem Beginn und Raum vermerkt sind. Die Verantwortung für die Anmeldung zum Förderunterricht liegt also bei den Eltern!

Wir sind momentan bestrebt, das Förderkonzept zu erweitern und Förderunterricht auch in den Jahrgängen 7 bis 9 anzubieten, um vor dem Eintritt in die Sekundarstufe  II die Qualifikationen und Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler für die Abituranforderungen anzugleichen. Dieses Vorhaben ist jedoch in starkem Maße von der Lehrerversorgung abhängig. Auch das Programm „Schüler helfen Schülern“ wurde im Schuljahr 2015/16 erfolgreich am Gymnasium Alfeld etabliert und soll nun ausgebaut und weiterentwickelt werden.

 

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