Jannis Kosminski landet beim Bezirksentscheid auf dem dritten Platz

 

Den Sieg ganz knapp verpasst, aber sehr zufrieden mit seinem dritten Platz beim Bezirksentschied – Jannis Kosminski aus der Klasse 6N überzeugte beim diesjährigen Vorlesewettbewerb auch in Hannover.

Nachdem Jannis sich im Dezember gegen die besten Vorleser aus den anderen sechsten Klassen durchgesetzt hatte, vertrat er im Februar das Gymnasium als Schulsieger beim Kreisentscheid in Söhlde. Den von der Jury ausgewählten Fremdtext, der durch einen anspruchsvollen Satzbau geprägt und zudem mit Fremdwörtern gespickt war, trug Jannis flüssig, ansprechend betont und mit der angemessenen Geschwindigkeit vor, ohne ins Stocken zu geraten oder sich zu verhaspeln – und gewann auch hier.

Wie in diesen ersten beiden Runden musste Jannis nun auch am 13. April beim Bezirksentscheid in einer hannoverschen Buchhandlung zunächst einen selbstgewählten und vorbereiteten Textausschnitt von drei Minuten Länge vorlesen. In dieser Runde hatte sich Jannis für eine spannende Passage aus Uri Orlevs Jugendroman „Lauf, Junge, lauf“ entschieden, in der einem jüdischen Jungen die Flucht aus dem Warschauer Ghetto während des Zweiten Weltkriegs gelingt.

 

Aus den 12 Teilnehmern wählte die Jury, die aus dem Vorjahressieger, zwei Buchhandlungsmitarbeitern, einem pensionierten Lehrer und der Autorin Nikola Huppertz bestand, vier Vorleser fürs Finale aus, in dem die Schüler einen unbekannten Ausschnitt aus dem Debütroman „Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ von Verena Reinhardt vorlesen mussten. Auch diesen Fremdtext, in dem hauptsächlich Kleintiere und Insekten wie Hornissen, Hummeln, Spinnen, Raupen, Mäuse und ähnliches als Akteure fungieren, konnte Jannis gut meistern, zwei anderen aber gelang es noch etwas besser, die Stimmung des Buches beim Lesen einzufangen. „Dritter Platz! Toller Erfolg!“, freute sich Maximilian Ike, der seinen Klassenkameraden Jannis durch alle drei Runden als treuer Sekundant begleitete. „Zum Glück hat die Jury übertriebene schauspielerische Leistungen nicht entsprechend gewürdigt“, resümierte eine zufriedene Cornelia Anton, die den Vorlesewettbewerb alljährlich am Gymnasium Alfeld organisiert, „auch extrem verstellte Stimmen haben einige Schüler eben nicht ins Finale gebracht.“

Jannis wird nun im nächsten Jahr selbst in der Schuljury sitzen. Bis dahin aber kann er noch einiges lesen, denn jeder Teilnehmer des Bezirksentscheids konnte sich über ein dickes Buchpaket freuen.


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