Termine, Termine, …

Das Schuljahr neigt sich gefühlt dem Ende entgegen und hat für die Abiturientinnen und Abiturienten nach den Osterferien mit den Abiturprüfungen seinen Höhepunkt erreicht. Doch auch andere Jahrgänge sind mit speziellen Prüfungen betroffen, denn ab dem 11.4.2016 werden an jeweils einem Tag am Gymnasium Alfeld für die Jahrgänge 6, 8 und 10 die Sprechprüfungen im Fach Englisch durchgeführt (s. gymfo). Der entsprechende Erlass vom 1.8.2015 regelt,

„dass die Überprüfung der Kompetenz Sprechen in den Schuljahrgängen 5 bis 10 eine schriftliche Lernkontrolle je Doppelschuljahrgang in den modernen Fremdsprachen ersetzt. Damit erhält die Überprüfung dieser wichtigen Kompetenz im schulischen Sprachenlernprozess von Beginn an ihren festen Platz und sollte auch in der gymnasialen Oberstufe fortgeführt werden.“ (Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums).

Damit ist zum einen festgelegt, dass diese Überprüfung verpflichtend ist, zum anderen wird die Wertigkeit dieser Prüfung definiert. In dem Halbjahr der Prüfung muss außerdem sichergestellt sein, dass eine weitere schriftliche Leistung vorliegt.
Dass die eigentliche Umsetzung in schulorganisatorischer Hand liegt und selbstverständlich einen nicht unbeträchtlichen organisatorischen Aufwand mit sich bringt, ist nachvollziehbar. So müssen an diesen Prüfungstagen nahezu alle Englischkolleginnen/kollegen in die Prüfungen als Prüfer/in oder Protokollant/in einbezogen werden, sodass ein weiterer ordnungsgemäßer Unterricht für den betroffenen Jahrgang an diesem Tag kaum möglich ist. Daher werden die Schülerinnen und Schüler, die sich nicht in einer Prüfung befinden, während der weiteren Unterrichtszeit im Anbau beaufsichtigt und mit geeigneten englischen Verfilmungen „beschult“. Damit hoffen wir, nicht nur der Erlasslage gerecht zu werden, sondern einen angemessenen und gewinnbringenden Tagesablauf für alle Betroffenen geschaffen zu haben.
Die Prüfungen selbst werden in einem Umfang von ca. 10-20 Minuten in monologischer und/oder dialogischer Form durchgeführt, ebenso ist das Format des Interviews möglich. Es bleibt abzuwarten, ob für die weiteren modernen Fremdsprachen ähnliche Vorgaben erlassen werden und wir in naher Zukunft diese Sprechprüfung auch in Französisch, Russisch und Spanisch durchführen werden!

… und Terminanpassungen!

Die ebenfalls für den achten Jahrgang erstmalig geplante Potenzialanalyse mit weiterführenden Werkstatttagen durch die SBH Nord (Stiftung Bildung und Handwerk) wird in der angekündigten Form nicht stattfinden können und daher terminlich neu organisiert. Zum einen war die Überschneidung mit dem Zukunftstag nicht hilfreich und zum anderen entstanden einige Anfragen, die wir ernst nehmen und denen wir im Vorfeld mit der gebotenen Ruhe begegnen müssen. Daher wird es vor der Potenzialanalyse einen informierenden Elternabend geben, an dem die Erziehungsberechtigten über sämtliche Details der Untersuchung informiert werden und entsprechende Rückfragen stellen können. Konzeptionell wird diese Form der Berufsorientierung wie angekündigt mit den zwei verpflichtenden Bestandteilen der Potenzialanalyse und den darauf aufbauenden Werkstatttage umgesetzt.
Gerade als Gymnasium halten wir es für sehr hilfreich und zielführend, unsere Schüler/innen schon frühzeitig mit der Berufsorientierung zu konfrontieren und ihnen mit diesem Konzept auch Hinweise für z.B. den Zukunftstag und vor allem auch die Praktikumsauswahl zu geben. Da wir das erste Gymnasium im Landkreis sind, das dieses Konzept erprobt, ist es durchaus noch als ein Pilotprojekt zu verstehen. In naher Zukunft wird es in dieser oder ähnlicher Form mit großer Sicherheit für alle gymnasialen Angebote verpflichtend, sodass wir dann schon auf Erfahrungen zurückgreifen können und gewappnet sind!

In diesem Sinne bleiben wir gespannt und optimistisch!

Ihr/Euer Michael Strohmeyer

…wir kehren zurück zu G 9…

Mit großer Spannung haben wir die neue Oberstufenverordnung (VOGO) und die Abschlussverordnung (AVO-GOBAK) erwartet, beide sind inzwischen als Anhörungsfassung an die Schulen gegangen. Nunmehr ist Gelegenheit, diese zu prüfen, bis sie erstmalig für den Abiturjahrgang 2018 Anwendung finden werden.

 

…und zum neuen (alten?) Abitur?

Die neue Oberstufenverordnung sieht einige Neuerungen vor, die durchaus im Sinne der Schülerinnen und Schüler sein dürften. So soll die Anzahl der Klausuren im dritten Halbjahr der Qualifikationsphase auf eine gesenkt werden, ebenso sinken die Belegungsverpflichtungen von Religion/Werte und Normen auf zwei Halbjahre (statt vorher vier) oder auch im Seminarfach, das im vierten Kurshalbjahr nicht mehr belegt werden muss. Ein ähnliche Erleichterung betrifft das gesellschaftswissenschaftliche Profil: Wird Erdkunde als drittes Prüfungsfach gewählt, muss Politik-Wirtschaft nicht mehr belegt werden. Damit sinkt in den beschriebenen Fällen direkt die Wochenstundenzahl. Die weitreichendste Änderung betrifft jedoch die Einbringungsverpflichtungen: Waren bisher 36 Kurse ins Abitur einzubringen (G 8), sind dies zukünftig nur noch mindestens 32! Bis zu 36 Kurse bzw. Halbjahresergebnisse können allerdings in die Berechnung der Abiturnote variabel eingebracht werden, was in vielen Fällen zu signifikant besseren Durchschnittsnoten führen könnte. In ähnlicher Richtung könnte sich die Stundenzahl der Kurse auswirken, die wiederum zu dem alten Modell vor G 8 zurückgeht: Die Prüfungsfächer auf erhöhtem Niveau P1 bis P3 sind fünfstündig, alle anderen dreistündig zu belegen, Sport und das Seminarfach zweistündig.

Der strittigste Aspekt ist mit Sicherheit jedoch die Bedeutung der zweiten Fremdsprache. Wird sie, wie bisher auch, in der Einführungsphase – dann wieder Jahrgang 11 – durchgängig zu belegen sein oder darf sie durch ein Wahlpflichtfach ersetzt werden? Nicht nur die Sprachenlehrer sehen diese mögliche „Aufweichung“ kritisch, auch das Wahlverhalten der Schülerinnen und Schüler für die Prüfungsfächer wird direkt von dieser Vorgabe abhängen. Wer in der Einführungsphase die zweite Fremdsprache „abwählt“, kann diese später in Jahrgang 12 und 13 nicht mehr als Prüfungsfach wählen. Man müsste also schon im zweiten Halbjahr der Klasse 10 wissen, wohin die Reise führen soll, um diese Entscheidung treffen zu können. Da eine solche Entscheidung weitreichend ist, muss im Vorfeld ein entsprechender Beschluss auf Ersatz der zweiten Fremdsprache durch den Schulvorstand gefasst werden. Selbstverständlich würde ein solcher Beschluss das prinzipielle Angebot der zweiten Fremdsprache in der Einführungsphase nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Die Anhörungsfassung der neuen Oberstufenverordnung hat also einiges von der „alten“, vorletzten übernommen und an wesentlichen Stellen Erleichterungen eingeplant. Man darf nunmehr gespannt sein, welche der Änderungen die Anhörungsphase überstehen werden und wie sie sich in der Praxis auswirken werden.

Wir halten Sie in gewohnter Weise auf dem Laufenden!

 

Ihr/Euer Michael Strohmeyer

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