Das neue Schuljahr wirft seine Schatten voraus. Und dies ist durchaus positiv zu verstehen. Nicht nur, dass wir für die uns neu zugewiesenen Stellen – insgesamt vier – gerade Vorstellungsgespräche durchführen und uns damit für die nahe Zukunft wappnen, wir haben auch eine weitere interessante Terminankündigung erhalten. Mit der Benachrichtigung von letzter Woche wissen wir nun, dass uns zu Beginn des Schuljahres die Schulinspektion besuchen wird. Die letzte Schulinspektion liegt schon einige Jahre zurück, hat 2009 stattgefunden und lief nach einem gänzlich anderen Verfahren ab. Die neue Schulinspektion lässt der Schule gleichberechtigt Raum für eine eigene Bewertung, die sich auf fünf vorgegebene Handlungsfelder bezieht (Schule leiten; Schulentwicklung steuern; Bildungsnagebote gestalten; Kooperationen entwickeln; Ergebnisse beachten). Diese Handlungsfelder sind in diverse Kernaufgaben untergliedert, von denen fünf vorgegeben sind und zwei von der Schule festgelegt werden. Damit wird ungefähr ein Drittel aller möglichen Kernaufgaben untersucht. Das Inspektionsteam selbst, das wahrscheinlich aus fünf Inspektorinnen und Inspektoren besteht,  wird dann diese Kernaufgaben ebenfalls bewerten und dazu circa eine Woche im Gymnasium Alfeld weilen. Es werden breit angelegte Unterrichtsbesuche und Gespräche mit allen wichtigen Gremien in der Schule stattfinden, um eine umfassende Qualitätseinschätzung unserer Arbeit zu ermöglichen. Dazu werden von den Kolleginnen und Kollegen, über die Mitarbeiter/innen und die Schülerinnen und Schüler auch die Eltern beteiligt, um ein möglichst vielfältiges und damit objektives Bild unserer Arbeit zu ergeben. Erste Vorbesprechungen haben in unseren schulischen Gremien bereits stattgefunden, denn es müssen zeitnah durchaus umfassende Unterlagen bereitgestellt werden. Auch der Schulelternrat wird sich mit dem Thema Schulinspektion auf seiner nächsten Sitzung am 26. Mai befassen.

Der Bericht der Schulinspektion wird uns  auf der einen Seite in hoffentlich vielen Bereichen unserer schulischen Arbeit bestätigen, auf der anderen Seite wird ein kritischer Blick von außen auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen (müssen). Spannend ist diese Aufgabe auch aus einem anderen Blickwinkel: Zum neuen Schuljahr werden drei Positionen in der Schulleitung neu besetzt und das neue Team wird als Leitungsgremium der Schule die Vorbereitung der Inspektion im Besonderen vorbereiten und begleiten müssen.

Dazu sei noch der kleine Hinweis erlaubt: Auch das neue Jahrbuch ist in dieser Hinsicht hoch interessant, denn es widmet sich in weiten Teilen den neu an unsere Schule gekommenen Kolleginnen und Kollegen und mindestens genauso umfänglich denen, die wir zum Ende des Schuljahres verabschieden. Selbstverständlich wird das Jahrbuch wie gewohnt auch viele Berichte schulischer Aktionen enthalten und damit Zeugnis unserer vielfältigen, bunten und qualitätvollen Arbeit am Gymnasium Alfeld ablegen. In dieser Hinsicht ist es auch eine Grundlage unserer eigenen, schulinternen Evaluation!

Ihr Michael Strohmeyer

 

Termine, Termine, …

Das Schuljahr neigt sich gefühlt dem Ende entgegen und hat für die Abiturientinnen und Abiturienten nach den Osterferien mit den Abiturprüfungen seinen Höhepunkt erreicht. Doch auch andere Jahrgänge sind mit speziellen Prüfungen betroffen, denn ab dem 11.4.2016 werden an jeweils einem Tag am Gymnasium Alfeld für die Jahrgänge 6, 8 und 10 die Sprechprüfungen im Fach Englisch durchgeführt (s. gymfo). Der entsprechende Erlass vom 1.8.2015 regelt,

„dass die Überprüfung der Kompetenz Sprechen in den Schuljahrgängen 5 bis 10 eine schriftliche Lernkontrolle je Doppelschuljahrgang in den modernen Fremdsprachen ersetzt. Damit erhält die Überprüfung dieser wichtigen Kompetenz im schulischen Sprachenlernprozess von Beginn an ihren festen Platz und sollte auch in der gymnasialen Oberstufe fortgeführt werden.“ (Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums).

Damit ist zum einen festgelegt, dass diese Überprüfung verpflichtend ist, zum anderen wird die Wertigkeit dieser Prüfung definiert. In dem Halbjahr der Prüfung muss außerdem sichergestellt sein, dass eine weitere schriftliche Leistung vorliegt.
Dass die eigentliche Umsetzung in schulorganisatorischer Hand liegt und selbstverständlich einen nicht unbeträchtlichen organisatorischen Aufwand mit sich bringt, ist nachvollziehbar. So müssen an diesen Prüfungstagen nahezu alle Englischkolleginnen/kollegen in die Prüfungen als Prüfer/in oder Protokollant/in einbezogen werden, sodass ein weiterer ordnungsgemäßer Unterricht für den betroffenen Jahrgang an diesem Tag kaum möglich ist. Daher werden die Schülerinnen und Schüler, die sich nicht in einer Prüfung befinden, während der weiteren Unterrichtszeit im Anbau beaufsichtigt und mit geeigneten englischen Verfilmungen „beschult“. Damit hoffen wir, nicht nur der Erlasslage gerecht zu werden, sondern einen angemessenen und gewinnbringenden Tagesablauf für alle Betroffenen geschaffen zu haben.
Die Prüfungen selbst werden in einem Umfang von ca. 10-20 Minuten in monologischer und/oder dialogischer Form durchgeführt, ebenso ist das Format des Interviews möglich. Es bleibt abzuwarten, ob für die weiteren modernen Fremdsprachen ähnliche Vorgaben erlassen werden und wir in naher Zukunft diese Sprechprüfung auch in Französisch, Russisch und Spanisch durchführen werden!

… und Terminanpassungen!

Die ebenfalls für den achten Jahrgang erstmalig geplante Potenzialanalyse mit weiterführenden Werkstatttagen durch die SBH Nord (Stiftung Bildung und Handwerk) wird in der angekündigten Form nicht stattfinden können und daher terminlich neu organisiert. Zum einen war die Überschneidung mit dem Zukunftstag nicht hilfreich und zum anderen entstanden einige Anfragen, die wir ernst nehmen und denen wir im Vorfeld mit der gebotenen Ruhe begegnen müssen. Daher wird es vor der Potenzialanalyse einen informierenden Elternabend geben, an dem die Erziehungsberechtigten über sämtliche Details der Untersuchung informiert werden und entsprechende Rückfragen stellen können. Konzeptionell wird diese Form der Berufsorientierung wie angekündigt mit den zwei verpflichtenden Bestandteilen der Potenzialanalyse und den darauf aufbauenden Werkstatttage umgesetzt.
Gerade als Gymnasium halten wir es für sehr hilfreich und zielführend, unsere Schüler/innen schon frühzeitig mit der Berufsorientierung zu konfrontieren und ihnen mit diesem Konzept auch Hinweise für z.B. den Zukunftstag und vor allem auch die Praktikumsauswahl zu geben. Da wir das erste Gymnasium im Landkreis sind, das dieses Konzept erprobt, ist es durchaus noch als ein Pilotprojekt zu verstehen. In naher Zukunft wird es in dieser oder ähnlicher Form mit großer Sicherheit für alle gymnasialen Angebote verpflichtend, sodass wir dann schon auf Erfahrungen zurückgreifen können und gewappnet sind!

In diesem Sinne bleiben wir gespannt und optimistisch!

Ihr/Euer Michael Strohmeyer

Wertevolle Schule

Förderung von Begabungen

 Freiwilligendienste im Sport

Gesund Leben Lernen

Ganztagsschule

Schulsanitätsdienst