Liebe Schulgemeinschaft,

nun ist es soweit, die Schule ist wieder angelaufen, das Szenario A greift, der sogenannte „eingeschränkte Regelbetrieb“.

Wussten wir zum Ende des letzten Schuljahres noch nicht genau, auf welche Situation wir uns einzustellen hatten, haben wir nun Gewissheit und die letzten Wochen dazu genutzt, diesen Regelbetrieb vorzubereiten.

In erster Linie bedeutete dies, unseren schuleigenen Hygieneplan zu überarbeiten, den neuen Anforderungen gemäß zu gestalten und auf dieser Basis die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten.

AHA!

Dem Tragen von Alltags-Masken kommt neben den Abstands-und Hygiene-Regelungen hierbei besondere Bedeutung zu (AHA-Regel), wie den Veröffentlichungen auf unserer Homepage und auch der Presse zu entnehmen ist. Auch wenn dies eine enorme Einschränkung bedeutet und von vielen als extreme Zumutung empfunden wird, scheint es die Lösung mit der größten Chance auf Reduzierung von Neuinfektionen zu sein.

Die Mund-Nasen-Bedeckungen sind zugebenermaßen lästig, sie stören gerade Brillenträger*innen besonders und verhindern eine ungezwungene und natürliche Kommunikation. Aber sie sind ein kleines Zugeständnis und eine zu akzeptierende Einschränkung, wenn dadurch weitere Beschränkungen verhindert werden können. Gleiches gilt für die Abstandsregelungen und Hygienevorgaben: Sie stellen uns in der Schule vor besondere Herausforderungen, sind aber mit ein wenig Aufmerksamkeit umsetzbar. Leichter zu gewährleisten ist das ebenfalls vorgeschriebene  regelmäßige Lüften der Räume, für das wir eine zusätzlich Pause im Doppelstundenblock eingefügt haben.   

Die Schule ist sicher!

Wir sind (noch) weit davon entfernt, sagen zu können, dass die Schulen sicher und frei von Ansteckungsrisiken sind. Wenn Schüler*innen einer „Kohorte“, also eines Jahrgangs oder einer Klasse, wieder ohne Einhaltung des Mindestabstands beschult werden sollen, genügt theoretisch ein Infektionsherd, damit die fragile Lage kippt und ein Jahrgang wieder dem „Lernen zu Hause“ folgen muss.

Dennoch kann man feststellen, dass sich alle die größte Mühe geben, die von uns angeordneten Maßnahmen einzuhalten und diese nicht auf die leichte Schulter zu nehmen oder sogar bewusst zu unterlaufen. Zwar gibt es an der einen oder anderen Stelle verständlicherweise Unmut, aber der Respekt vor den möglichen Auswirkungen einer Ansteckung ist erkennbar groß. Man kann daher sagen: Wir fühlen uns in der Schule relativ sicher und tun viel dafür, diesen Zustand zu erhalten und zu verbessern.

Deshalb werden zurzeit auch (noch) keine AGs angeboten, weil die Hygienevorgaben für diese besonders diffizil sind und genau ausgearbeitet werden müssen. Auch werden diverse Lerngruppen in einigen Fächern weiterhin durch das „Lernen zu Hause“ betreut, da einige Kolleginnen und Kollegen nicht in Präsenz unterrichten dürfen.

Aber die Cafeteria hat geöffnet und kann wieder ein warmes Mittagesse anbieten, Sportunterricht findet statt und die Klassen dürfen wieder in voller Besetzung unterrichtet werden! Das sind große Schritte hin zu einem gewohnten Schulbetrieb.

Hoffnung gibt es immer!

Obwohl niemand zurzeit eine Wette auf die Zukunft abschließen möchte, gibt es die berechtigte Hoffnung, dass wir bei einem überschaubaren Infektionsgeschehen dieses Schuljahr im Regelbetrieb durchlaufen werden. Die Gesundheitsämter haben in einzelnen Verdachtsfällen konsequent Quarantänen verhängt oder einen Test angeordnet. Wir nehmen diese Information und die entsprechende Kontrolle in der Schule sehr ernst, ohne Angst und Panik zu schüren. Wir haben ganz klare Regelungen, deren Einhaltung problemlos möglich ist.

Aber auch, wenn alles nach bestem Wissen und Gewissen gestaltet ist, gemäß den behördlichen Maßgaben umgesetzt wird und sich an den gebäudetechnischen Gegebenheiten orientiert, befinden wir uns dennoch in und um Schule weiterhin in einer ernsthaften und sehr fragilen Situation. Knapp 1000 Menschen müssen sich auf Regeln einlassen, deren Einhaltung und Umsetzung mehr als schwierig sind. Alle müssen ihre eigenen Gewohnheiten, denen sie zu Hause oder in der Freizeit folgen, ändern. Alle sollten daher bereit sein, gerade in den Zeiten ansteigender Infektionszahlen diese Gewohnheiten zu hinterfragen und sie verantwortungsbewusst anzupassen, wenn dies gefordert scheint. Da niemand einen weiteren Lock-Down oder eine nochmalige Schulschließung erfahren möchte, ist der vorsichtige Weg zurzeit sicherlich der richtige, auch wenn er diverse Einschränkungen bedeutet.

Wenn alle Beteiligten, auch im heimischen Umfeld, beim Sport und in der weiteren Freizeitgestaltung die Vorgaben und Empfehlungen genau umsetzen und nicht auf die leichte Schulter nehmen, sollte unsere Hoffnung auf einen normalen Regelbetrieb nicht unbegründet sein.

Passen Sie daher weiterhin gut auf sich und Ihre Familien auf!

Michael Strohmeyer

 


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