„Toleranz ist das menschenfreundliche Verständnis für Eigenschaften, Auffassungen und Handlungen anderer Individuen, die der eigenen Gewohnheit, der eigenen Überzeugung und dem eigenen Geschmack fremd sind.“ 1

Dieser Definition Albert Einsteins folgend ist tolerant sein, ein anstrengender Lernprozess, der von Personen nicht nur verlangt, sich selbst zu reflektieren, sondern auch das Gegenüber ohne Vorurteile wahrzunehmen. Seit Jahrzehnten arbeiten Schüler*innen und Lehrerinnen der Eine Welt- AG des Gymnasiums Alfeld daran, tolerant zu sein und Toleranz zu vermitteln. Daher war es uns ein Anliegen, dem Aufruf der Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG) zu folgen, am 20.09.2019 an einem Toleranzfestival unter dem Motto #miteinander mitzuwirken. Hier sollten praktische Alternativen zu Fremden- / Minderheitenhass, Extremismus und anderen radikalen Phänomenen aufgezeigt werden.

Wochenlang wurde ein Workshop ausgearbeitet, in dem die Arbeit unserer AG anhand von Stationen transparent gemacht werden sollte: Neben der Sensibilisierung für ein Leben als Straßenkind und die (Bildungs-)Problematik im Land unserer Partnerschule Recife, Brasilien, wurden auch konkrete Handlungsoptionen mit den 6.Klässlern vor Ort erarbeitet. Alle Beteiligten hatten an der Aktion viel Spaß und konnten viel über sich selbst und andere lernen. Der anschließende Bummel der Delegation durch die RBG ließ zudem erahnen, wie viele Menschen – seien es Schüler*innen, Lehrer*innen oder Ehrenamtliche – im Landkreis Hildesheim sich dafür einsetzen, vielfältiges Zusammenleben zu fördern und einzufordern. Wir sind froh, ein Teil davon zu sein!

1 Albert Einstein in „Albert Einstein-The Human Side" 1979, Princeton University Press, S.154


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