Am 18. März versammelten sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer auf dem Schulhof, um mit einem großen sichtbaren Zeichen gegen Krieg zu demonstrieren und ihre Solidarität mit der Ukraine zu bekunden.

Zum Ertönen der Europahymne gingen alle, die an der Aktion teilnehmen wollten, auf den Schulhof. Die Europahymne ist seit 50 Jahren Symbol der Europäischen Union und Ausdruck unserer gemeinsamen Werte der Freiheit, des Friedens und der Solidarität. Diese Solidarität mit der Ukraine sollte durch ein großes Friedenssymbol dargestellt werden, in das sich alle Beteiligten stellten. Viele trugen weiße Kleidung als Zeichen des Friedens.

Aufgerufen zu der Aktion hatte die Eine-Welt-AG unserer Schule, die sich mit dieser Ansprache an die Schülerschaft wandet:

„Liebe Schulgemeinschaft,

Freude schöner Götterfunken…

Alle Menschen werden Brüder

Wo dein sanfter Flügel weilt.

 

Von Freude, Freundschaft und Gerechtigkeit handelt die Europahymne, mit der ihr gerade heraus begleitet wurdet.

Seit dem 24. Februar herrscht wieder Krieg in Europa. Dies betrifft uns alle unterschiedlich:

Manche von uns kommen aus der Ukraine oder aus Russland, haben Freunde oder Verwandte dort. Manche von uns haben Angst.

Für alle ist diese Situation sehr schwer.

Deswegen haben wir uns hier versammelt und möchten ein Zeichen setzen. Dafür, dass wir gegen Krieg sind und dass er keinen Platz in unserer Welt hat. Wir sind eine friedliche Schule, die gegen Krieg ist.

Wir werden Zeichen gegen den Krieg setzen, mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass er aufhört.

Wir bitten euch, ein Teil des Friedens zu sein, indem wir das Friedens-Zeichen bilden.“