Lerninseln

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Eltern, gerade in den sogenannten Hauptfächern, immer mehr Wert auf eine rechtzeitige Förderung ihrer Kinder legen. Diesem berechtigten Anliegen kommt unsere Schule entgegen, indem sie Förderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch für die Jahrgänge 5 und 6 anbietet.

Der Förderunterricht ist keine Hausaufgabenhilfe, sondern ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, bestimmte beobachtete Schwierigkeiten in einem begrenzten Teilgebiet des gesamten Fachunterrichtes (also zum Beispiel „Rechtschreibung“ im Fach Deutsch) gezielt und individuell zu bearbeiten und möglichst auszugleichen. Der Förderunterricht ist also keine Nachhilfe im traditionellen Sinne. Er wird von erfahrenen Lehrkräften erteilt, die jedoch nicht immer die Fachlehrer/innen der Schüler/innen sind, welche den Förderunterricht besuchen.

Wer am Förderunterricht teilnehmen darf, entscheidet der Fachlehrer in Absprache mit dem Förderlehrer. Gerade wenn Kinder bereits in der Grundschule gefördert wurden, bietet es sich an, diese Maßnahme fortzuführen, damit der schulische Erfolg für die Kinder schnell sichtbar wird. Wenn Eltern von sich aus Förderunterricht wünschen, nehmen sie möglichst rasch Kontakt mit dem jeweiligen Fachlehrer/ der Fachlehrerin auf. Eine rechtzeitige Information ist auf jeden Fall von Vorteil, denn die Plätze sind begrenzt. Es wird zudem darauf geachtet, dass die Schülerinnen und Schüler nicht an zwei oder mehr Fördermaßnahmen teilnehmen. Sollten verschiedene Fördermaßnahmen gleichzeitig vorgeschlagen werden, wird zwischen den betroffenen Fachlehrkräften, dem Klassenlehrer und den Förderlehrern einvernehmlich eine Entscheidung über die Reihenfolge der Fördermaßnahmen getroffen.

Die Fördermaßnahmen erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. einem Vierteljahr, hängen aber im Wesentlichen vom erzielten Lernfortschritt des Kindes ab. Um effektiv arbeiten zu können, werden die Fördergruppen recht klein gehalten (maximal 12 Schüler/innen).

Die Fachlehrer/innen stellen in den ersten Schulwochen durch Unterrichtsbeobachtungen, Hausaufgabeneinsichten und ggf. einen allgemeinen kurzen Eingangstest den Bedarf an Förderunterricht fest. Die Eltern der Schüler/innen, die am Förderunterricht teilnehmen sollen, erhalten von der Förderlehrkraft ein entsprechendes Schreiben und ein Anmeldeformular, auf dem Beginn und Raum vermerkt sind. Die Verantwortung für die Anmeldung zum Förderunterricht liegt also bei den Eltern!

Wir sind momentan bestrebt, das Förderkonzept zu erweitern und Förderunterricht auch in den Jahrgängen 7 bis 9 anzubieten, um vor dem Eintritt in die Sekundarstufe  II die Qualifikationen und Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler für die Abituranforderungen anzugleichen. Dieses Vorhaben ist jedoch in starkem Maße von der Lehrerversorgung abhängig. Auch das Programm „Schüler helfen Schülern“ wurde im Schuljahr 2015/16 erfolgreich am Gymnasium Alfeld etabliert und soll nun ausgebaut und weiterentwickelt werden.

 

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