Weichenstellungen

Das Schuljahr geht mit den Abiturprüfungen gerade in seine heiße Phase und dennoch müssen wir schon für das neue Schuljahr planen und die Weichen entsprechend stellen. Von der Schulbehörde sind uns vier Stellen zugewiesen worden, die wir nach den Osterferien hoffentlich alle besetzen können. Zu unseren Bedarfsfächern für die nächste Zeit zählen neben Musik vor allem Biologie und Religion. Wir haben an dieser Stelle Herrn Dr. Fesefeldt verloren, der einen Ruf an die Universität der Künste nach Berlin erhalten hat und ab dem 1. April dort in Lehre und Forschung tätig werden wird. Im Sommer wird eine weitere Kollegin in den Ruhestand verabschiedet und zwei Kollegen werden an andere Schulen versetzt, sodass die Rechnung mit den möglichen Neueinstellungen auf den ersten Blick wie eine Nullsumme erscheint. Da aber nicht wenige Kolleginnen aus dem Mutterschutz an unsere Schule zurückkehren, sollten wir für das neue Schuljahr ganz gut aufgestellt sein und uns einer 100 %-igen Unterrichtsversorgung mindestens annähern.

Für unsere jetzige Situation bedeutet der Weggang des Kollegen Fesefeldt, dass wir in einigen Klassen nach den Osterferien Umbesetzungen vornehmen müssen, zumal uns auch eine Referendarin vorzeitig verlassen wird und zwei Kolleginnen in den Mutterschutz gehen werden. Die betroffenen Klassen und Elternschaften werden zeitnah direkt informiert

Auch für unseren Stundenplan werden die Weichen etwas neu gestellt. Nach Erprobung des Doppelstundenmodells und erfolgter Evaluation wissen wir nun, dass mehr als 80 % der Beteiligten dieses Modell gutheißen und für seine Beibehaltung sind (78 % der Lehrkräfte, 88 % der befragten Schüler/innen, 94 % der befragten Eltern). Dennoch gibt es einige Änderungswünsche, die sich vor allem auf die kleinen Pausen, Einzelstunden für die Fremdsprachen und das Vertretungskonzept beziehen. Der Schulvorstand hat in seiner letzten Sitzung eine entsprechende Empfehlung an die Schulleitung formuliert, die Einrichtung von Einzelstunden in den Fremdsprachen für die Jahrgänge 5 und 6 zu prüfen. Für das kommende Schuljahr bedeutet dies, dass mit dieser geringen Ausnahme, so sie sich sinnvoll im Stundenplan abbilden lässt, das Doppelstundenmodell erfolgreich weiter laufen kann.

Und zum Dritten…

Auch im Sekretariat des Gymnasiums wird es zu Beginn des neuen Schuljahres eine einschneidende Änderung geben: Frau Werner wird nach über 40 Dienstjahren zum 1. September in den Ruhestand verabschiedet, sodass wir uns schon jetzt nach einer geeigneten Nachfolgerin bzw. einem geeigneten Nachfolger umsehen müssen. Erste Bewerbungsgespräche haben im Landkreis unter Teilnahme des Schulleiters und Frau Wennigsen bereits stattgefunden und wir sind optimistisch, pünktlich zum Schuljahresbeginn eine/n Nachfolger/in begrüßen zu dürfen.  

Wir halten Sie weiterhin über alle aktuellen Änderungen auf dem Laufenden!

Ihr Michael Strohmeyer

Der März wird uns und unseren Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die diesjährigen Abiturprüfungen bescheren, die somit in zwei Teile zerfallen: Ein großer Teil der schriftlichen Prüfungen liegt vor, eine weiterer nach den Osterferien. Dies hat einen ziemlich ausgeklügelten Terminplan zu Folge, da auch die zeitlichen Korridore zu den mündlichen Prüfungen eng bemessen sind. Wir wünschen allen Beteiligten, und das sind neben den direkt Betroffenen auch die Eltern und Familien der Prüflinge, alles Gute und vor allem Gesundheit für diesen letzten Prüfungsdurchgang im Jahrgang 12. Spätestens am 17.6.2017 sehen wir uns dann zur feierlichen Entlassung unseres diesjährigen Abiturjahrgangs in unserer Aula.

Diese wird bis dahin in einigen Bereichen nochmals renoviert, wobei es sich zum großen Teil um Malerarbeiten handelt. Das Gebäude unserer Schule ist nach fast 50 Jahren von der Substanz her insgesamt in einem erstaunlich guten Zustand, was wohl auch an den Instandhaltungsmaßnahmen der letzen Jahre und Jahrzehnte liegt. Hier hat der Landkreis als Schulträger viel Geld investiert und wird dies in Zukunft an weiteren Stellen tun müssen. Nach einem Gespräch mit Landkreisvertretern konnten die wichtigsten Notwendigkeiten angesprochen werden und wir dürfen hoffen, auch in diesem Jahr mit weiteren Mitteln bedacht zu werden. Denn die Liste der zu renovierenden Gebäudeteile ist durchaus noch umfangreich. So sind in vielen Räumen die Decken noch notdürftig gesichert und müssen ersetzt werden, im Chemie-Fachraum warten die Kolleginnen und Kollegen auf den Einbau eines dringend benötigten Abzugs und in der Physik müsste ein ganzer Raum grundsaniert werden. Da unser Schulnetz inzwischen auch in die Jahre gekommen ist, benötigen wir einen neuen Server sowie den weiteren Ausbau des WLAN und ein Lehrerzimmer wartet darauf, von der Erstausstattung aus den 70er Jahren erlöst zu werden. Es gibt also noch einige „Baustellen“, an denen der Schulträger aus unserer Sicht tätig werden müsste. In diesem Zusammenhang schaut man natürlich ein wenig neidisch in die Nachbarorte, in denen Schulen im Aufbau einen neuen Oberstufentrakt oder eine neue Sporthalle spendiert bekommen.

Bleiben wir also beharrlich und optimistisch, dass die Verantwortlichen auch das Gymnasium Alfeld nicht aus dem Blick verlieren!

Ihr/Euer Michael Strohmeyer

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