Die Schule begann nach den Herbstferien mit einem goldenen Oktober, der aber leider für uns noch einige Wehrmutstropfen bereit hält. So sind noch nicht alle erkrankten Lehrkräfte wieder im Dienst und wir warten weiterhin auf den Dienstantritt der Feuerwehrlehrkraft. Dadurch ist die Unterrichtsversorgung in einzelnen Klassen weiterhin angespannt und wir hoffen täglich auf positive Nachrichten von der Landesschulbehörde, die uns in dieser Problematik sehr unterstützt. Erfreulicherweise kann eine Kollegin ihren Dienst wieder mit reduzierter Stundenzahl aufnehmen, sodass zwei Oberstufenkurse wieder mit jeweils vier Stunden Unterricht versorgt sind. Hier und an anderen Stellen haben Kolleginnen und Kollegen über viele Wochen uneigennützig und damit erfolgreich geholfen, den ausfallenden Unterricht bzw. auch Lernstoff zu kompensieren. Ihnen gebührt ein besonderer Dank!

Mitzuteilen ist weiterhin, dass die Schulleitung wieder komplett ist! Nach ihrer erfolgreichen Überprüfung durch den Dezernenten der Niedersächsischen Landesschulbehörde hat Frau Droba-Osterhues bis zur offiziellen Einweisung in das Amt die Leitung der Sekundarstufe I kommissarisch übernommen. Die Schulleitung hat in dieser neuen Besetzung in einer Klausurtagung in den Herbstferien die Aufgaben der einzelnen Schulleitungsmitglieder teilweise neu definiert. Diese zukünftigen Zuständigkeiten sind dem Organigramm zu entnehmen, das auf der Homepage einsehbar ist.

Neu kommt weiterhin auf unsere Schülerinnen und Schüler und selbstverständlich auch alle Kolleginnen und Kollegen die überarbeitete VO-GO zu (Verordnung über die Gymnasiale Oberstufe). Diese lässt an vielen Stellen den Schulen Handlungs- und Entscheidungsspielräume, die ein inzwischen gegründeter Ausschuss bis zum Herbst 2017 vorbereiten wird. Besonders die Einführungsphase, dann wieder Jahrgang 11, hält einige Möglichkeiten zur Schärfung des Schulprofils bereit, die ausführlich unter Beteiligung der Schüler/innen und Eltern diskutiert werden müssen, bevor der Schulvorstand eine endgültige Entscheidung treffen kann.

Die im September erfolgte Schulinspektion hat für unsere Schule ein insgesamt erfreuliches Zeugnis ausgestellt, das keine Schwächen offenbart hat, sondern unsere Arbeit in allen untersuchten Bereichen positiv bewertet und bestärkt. So geht die Mehrzahl der untersuchten Bereiche über die Grundanforderungen hinaus und weist entwickelte oder eingeführte Aufgabenbereiche aus. Auch das Doppelstundenmodell und die Einführung von IServ sind ausdrücklich gelobt und für förderlich befunden worden, hier werden die geplanten Teilevaluationen gegebenenfalls weitere Feinabstimmungen ausweisen. Als weitere Aufgabe für die Schulleitung kann für dieses Schuljahr die geplante Ausweitung der Unterrichtsbesuche durch den Schulleiter benannt werden. Die Fachbereiche sind mit der Entwicklung der schuleigenen Arbeitspläne auf einem sehr guten Weg und werden diese kompetenzorientiert nach einem einheitlichen Layout weiter entwickeln.

Weitere Aufgaben werden sich auf die Überarbeitung des Schulprogramms beziehen, eine Priorisierung und einen Zeitplan dieser Vorhaben wird der Schulvorstand in seinen nächsten Sitzungen entwickeln.   

Unterrichtsausfall – und was zu tun ist

Nach einem für viele von uns sehr angenehmen Beginn des neuen Schuljahres mit vielen Klassen- und Studienfahrten stellte sich der darauf folgende Alltag am Gymnasium Alfeld unangenehmer als erwartet dar. Aufgrund des unerwarteten Ausfalls dreier Lehrkräfte, teilweise mit voller Stundenzahl, konnte in den vergangenen Wochen der Unterricht in den jeweiligen Lerngruppen nicht vollständig erteilt werden. Dies ist nicht nur für die betroffenen Lerngruppen misslich, sondern mindestens ebenso für die erkrankten Kolleginnen und Kollegen. Die erste Maßnahme, diese Situation zu lösen, besteht im Allgemeinen darin, Folgeunterricht im Tagesablauf vorzuziehen. Dadurch haben die Klassen in der Regel früher Unterrichtsschluss. Wenn sich dann nach ein bis zwei Wochen herausstellt, dass der Ausfall der/des betroffenen Kollegin/Kollegen länger andauert, versucht die Schulleitung, Kolleginnen und Kollegen mit Mehrstunden zur Vertretung heranzuziehen. Dies funktioniert mehr oder weniger gut, da es von etlichen Parametern abhängig ist, nicht zuletzt von der Verfügbarkeit des benötigten Faches und der zumutbaren Mehrarbeit. Auch der Stundenplan ist zumeist von Umstrukturierungen betroffen, stellenweise müssen Wechsel in anderen Lerngruppen vorgenommen oder muss an anderer Stelle Unterricht gekürzt werden. Nicht nur Anfangsunterricht, auch der Unterricht in Prüfungskursen sollte nicht über einen längeren Zeitraum ausfallen. Bei einem absehbar länger andauernden unerwarteten Ausfall hat man weiterhin die Möglichkeit, Vertretungslehrer anzufordern, sogenannte „Feuerwehrlehrer“. Die Niedersächsische Landesschulbehörde hat uns in der Vergangenheit und auch gegenwärtig sehr großzügig und schnell mit solchen Mitteln ausgestattet. Auch die Kultusministerin hat in einem „17-Punkte-Aktionsplan“ gerade den frühzeitigen Abschluss dieser Verträge zugesichert, nachzulesen unter www.mk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen.

Die Problematik besteht in diesem Zusammenhang zumeist darin, überhaupt jemanden mit dem benötigten Fach zu finden, der zudem den Weg nach Alfeld auf sich nehmen will. Es ist uns in der aktuellen Lage in einem Fall gelungen, ab der kommenden Woche einen Vertretungslehrer für Französisch einzustellen. In Biologie jedoch waren wir leider nicht erfolgreich. Hier haben wir deshalb  gerade in den Prüfungskursen des 12. Jahrgangs Kolleginnen und Kollegen mit zusätzlichen Stunden eingeplant, bis die erkrankte Kollegin wieder dienstfähig ist.

Ich muss an dieser Stelle alle Betroffenen um ein wenig Geduld und um Verständnis dafür bitten, dass nicht in allen Fällen umfänglicher Ersatz zugesichert werden kann. Hier zeigt sich allerdings auch, wie wichtig unser IServ ist, denn über dieses System können und konnten schon Materialien ausgetauscht und Aufgaben übermittelt werden, um den Ausfall ein wenig zu kompensieren.

Positiv zu vermerken ist die Durchführung unserer letzten Notfallübung „Feueralarm“, die ohne weitere Zwischenfälle verlaufen ist und etliche Kritikpunkte der letzten Übung ausräumen konnte. Das gesamte Gebäude war nach knapp drei Minuten geräumt, auch wenn es an einigen Stellen etwas eng wurde und die Sammelplätze in einem Fall nicht ausreichend waren. Hier wird in Absprache mit dem Schulträger und der Feuerwehr nachgebessert.

Somit sollte in den nächsten Wochen einem geordneten Schulbetrieb nichts mehr im Weg stehen und ich wünsche allen Betroffenen, dass wir in kurzer Zeit wieder mit allen Kolleginnen und Kollegen an Bord sind!

Ihr/Euer Michael Strohmeyer

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