Ausgelöst durch die Finanz- und Flüchtlingskrise, damit verbundene Sicherheitsprobleme oder den Brexit erscheint die Europäische Union zur Zeit krisenhaft.

Die Klänge der Europahymne eröffneten eine Veranstaltung zum Projekttag Europa. Angekündigt hatten sich Bernd Westphal (MdB, SPD) und seine ehemalige Bundestagskollegin Ute Bertram von der CDU. Unter der Leitung von Nils Uta (10L) diskutierten die Politiker mit Jonas Käse (9RL) und dem 10. Jahrgang über unterschiedliche Fragen der Europapolitik.

Einigkeit bestand in der Betonung der unbedingten Wichtigkeit Europas als eine politische Einheit, die ihren Bürgern im Vergleich zu vielen anderen Ländern Freiheit eröffnet. Beide Politiker äußerten in diesem Zusammenhang ihre Sorge gegenüber rechtspopulistischen Parteien, insbesondere der AfD. Die Schüler fragten kritisch nach der sozialen Situation in der EU. Hierbei wurde einerseits eine stärkere Umverteilung diskutiert; andererseits wurde auf eine gewisse Vorbildrolle Deutschlands verwiesen.

Zur Flüchtlingsfrage äußerte Westphal, dass der Staat sein Gewaltmonopol durchsetzen müsse. Die Europäer müssten hier besser zusammenarbeiten. Bertram kritisierte die zu wenig gesicherten Außengrenzen des Schengenraums. Westphal forderte zudem, dass Fluchtursachen besser bekämpft werden müssten. Für die Zukunft der EU forderten die Politiker eine verstärkte Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten und einen gemeinsamen Finanzminister, einer gemeinsamen Armee hingegen erteilten beide eine Absage.

Sowohl der Schulleiter als auch die Politiker lobten vor allem die Leistungen der Schüler, die sich als kritisch und interessiert erwiesen hätten. Beeindruckt habe die souveräne Leitung von Nils Uta, die gut vorbereiteten Einwürfe von Jonas Käse und die gelungene Präsentation von Aki Abramowski.


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