Zehn Minuten haben für Berlin gefehlt. Die Handballmannschaft vom Gymnasium Alfeld muss ihren Traum, im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zum Bundesfinale nach Berlin zu fahren, begraben. Beim Landesentschied in Nienburg belegte die Mannschaft in der Wettkampfklasse III mit zwei Siegen und einer Niederlage hinter der siegreichen Mannschaft vom Athenaeum Stade den zweiten Platz. „Auch wenn es nicht der ganz große Wurf geworden ist, kann man doch stolz sein auf den zweiten Platz“, lobte und verabschiedete Trainer Jürgen Kloth sein Team.

Im Turnier der vier Bezirkssieger führten die Alfelder im wichtigen ersten Spiel gegen das Gymnasium Corvinianum aus Northeim schnell mit zwei Toren und ging mit 6:4 in die Pause, konnten sich aber in der Folgezeit nicht entscheidend absetzen. Drei Minuten vor Schluss waren die starken Northeimer beim 10:9 wieder auf ein Tor herangekommen, doch zum Ende der zwanzigminütigen Spielzeit spielten die Alfelder Gymnasiasten clever und brachten einen 12:9-Erfolg sicher nach Hause.

Hatten in diesem ersten Spiel die beiden starken Rückraumspieler Finn Steinhoff und Leander Flake allein elf der zwölf Tore geworfen, war es im zweiten Spiel Bjarne Röker, der gegen das Athenaeum Stade drei Tore von außen erzielte. In diesem vorweggenommen Endspiel glich die erste Halbzeit einer Achterbahnfahrt: die Alfelder führten 1:0, lagen in der vierten Minute beim 1:3 mit zwei Toren hinten und erzielten mit der Sirene den 5:4-Pausenvorsprung. Nachdem die Stader kurz nach Wiederanpfiff ausgeglichen hatten, scheiterten die Alfelder zwei Mal im Angriff und lagen schnell mit drei Toren im Rückstand, den man bei einer kurzen Spielzeit von zwei mal zehn Minuten nur schwer aufholen kann. Letztlich sollte es sogar bis in die Schlussminuten dauern, bis den Alfeldern überhaupt ein Tor in dieser Halbzeit gelang. Mit 6:11 verlor das Alfelder Team am Ende gegen die körperlich überlegene Mannschaft von Athenaeum.

Gegen das Windthorst-Gymnasium aus Meppen, das seine ersten beiden Spiele hoch verloren hatte, kamen die Alfelder nur schwer ins Spiel und mussten froh sein, beim 3:3 mit einem Unentschieden in die Pause zu gehen. Nachdem Trainer Kloth hier mehr Konzentration gefordert hatte, lief das Spiel im Angriff flüssiger und konnte am Ende sicher mit 8:5 gewonnen werden.

Freuen mochte sich aber zunächst niemand so recht über den zweiten Platz beim Landesentscheid. Zu gerne wäre die Mannschaft des Gymnasiums nach über zwanzig Jahren mal wieder zu einem Bundesfinale nach Berlin gefahren. „Ich denke, es wird im nächsten Jahr schwerer werden“, blickte Dirk Lürssen, der die Mannschaft vom Gymnasium begleitete, nach vorne, „aber wir werden es wieder versuchen.“

Wettkampf III: Ingmar Bode, Moritz Diener, Leander Flake (11), Erik Hodur (TW), Jannis Kosminski, Jan Lürssen, Bjarne Röker (4), Lennard Spormann (1), Finn Steinhoff (10), Ulrich Waje (TW), Benedikt Weisig.


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