Schüler des Gymnasiums beteiligen sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Mit insgesamt elf Beiträgen nahm das Gymnasium Alfeld in diesem Jahr am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil, der dieses Mal unter dem Thema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ stand.

Seit September konnten die Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche in ihrer eigenen Region oder in der eigenen Familie gehen. So  sind beispielsweise Annika Haase und Merret Mundt aus der 9. Klasse auf den Gegenreformator Augustin von Alveldt, einen frühen Gegner Martin Luthers, gestoßen, über den in seiner Geburtsstadt Alfeld aber kaum jemand etwas weiß. Völlig selbständig und mit großer Energie und Akribie haben sich die beiden Schülerinnen daran gemacht, Texte zu finden und zu lesen sowie Wissenschaftler zu kontaktieren, umeinen Überblick über die Person Augustin von Alveldts zu erstellen.

Der Siebtklässler Efecan Günes spürte hingegen mit großer Begeisterung und viel Engagement den Spuren seines Großvaters Bekir Özdemirs, dem ersten türkischen Gastarbeiter und ersten Muslim in Alfeld, nach und fragte in seiner Arbeit, inwieweit sich sein Großvater verändern musste, aber auch inwieweit er selbst die Stadt verändern konnte. Madeleine Springmann aus dem 11. Jahrgang stecke den Rahmen ihrer 30-seitigen Arbeit etwas weiter und beschäftigte sich umfassender mit den Auswirkungen dieser Arbeitskräftebewegung auf Gesellschaft, Kultur und Religion in Alfeld. Da sich bisher niemand explizit mit dem Thema „Gastarbeiter in Alfeld“ beschäftig hatte, recherchierte und kontaktierte Madeleine völlig eigenständig ehemalige Gastarbeiterfamilien und führte in zahlreichen Familien Zeitzeugeninterviews durch und befragte Menschen auf dem Marktplatz.

wettbewerbNeben diesen schriftlichen Beiträgen entstanden aber auch andere Formate: Mark Meyer-Delvendahl (9. Klasse) verfolgte von Anfang an, die Idee, ein Brettspiel à la „Scotland Yard“ oder „A Weekend in New York“ zu entwerfen. Dabei sollte es um die religiöse Geschichte Hildesheims gehen, um touristisches Wissen ebenso wie um unbekannte Anekdoten. Im Laufe der Arbeit entwickelte er verschiedene Konzepte, plante neu und modifizierte seinen Plan.

Ann-Marie Diederichs und Jana Klostermeyer (beide 11. Jahrgang) gingen Gerüchten, Spekulationen und unterschiedlichen Erzählungen über die Ursachen des Röllinghäuser Kirchenbrands nach und präsentierten ihre Ergebnisse in Form eines 7-minütigen Films.

Unterstützt wurde die Recherche der Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I durch den Verein der
Eltern und Freunde des Gymnasiums Alfeld.

Bis zum Juni werden sich die Schülerinnen und Schüler nun gedulden müssen, um zu erfahren, wie ihre Arbeit von einer Landesjury bewertet wird und ob ihr Beitrag möglicherweise zu den diesjährigen Preisträgern gehört.


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