Gymnasium Alfeld auf der 2. Bundeskonferenz der Europaschulen

Brexit, Euroskepsis und Flüchtlingskrise – ist „Europa“ ein sterbendes Projekt? Oder muss Schule gerade jetzt gegensteuern?

Seit Juli 2014 führt das Gymnasium Alfeld den Titel „Europaschule in Niedersachsen“. Dirk Lürssen, am Gymnasium für die Koordinierung zuständig, nahm nun an der 2. Bundeskonferenz der Europaschulen in Deutschland teil, die in Berlin treffenderweise im Europäischen Haus stattfand.

Ist aber der Titel „Europaschule“ nur ein weiteres Schild an der Tür oder lebt das Projekt tatsächlich dank engagierter Kollegen, war eine der zentralen Fragen auf der Bundeskonferenz. Einig waren sich alle Vertreter der Europaschulen sowie die Europapolitiker in einer Podiumsdiskussion, dass nur durch die Behandlung der europäischen Themen und Inhalte die Schüler in die Lage versetzt würden, sich mit der europäischen Idee zu identifizieren und sich für sie einzusetzen. Es gelte zu vermitteln: es gibt nur gemeinsame europäische Antworten und keine nationalistischen und populistischen Lösungen. „Wir brauchen noch mehr Europa - wir brauchen ein sozialeres und gerechteres Europa“, betonte Joachim Keferstein, Referatsleiter „Europaschulen“ im nordrheinwestfälischen Schulministerium.

Allerdings müsse man sich fragen, wie man – statt eines Europas der Eliten – auch die Mehrzahl der Menschen erreiche. Man müsse die Schüler auch auf der emotionalen Ebene erreichen, um den europäischen Gedanken zu retten. Und gerade das könne Schule besser leisten als jede andere Institution.

Gegen die autoritäre Versuchung in vielen europäischen Ländern würden bunte Bilder, Hymne und wehende Fahnen aber allein nicht ausreichen, führte Prof. Dr. Jürgen Neyer von der Europäischen Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) aus. Vielmehr müsse die Beziehung zwischen der Europäischen Union und unseren grundlegenden Werten klargemacht werden, so dass Schüler zu einer wohlbegründeten Emphase für Europa kämen: „Ohne die EU kann es keine Demokratie in Europa mehr geben. Gegen Europa zu sein, heißt gegen Demokratie zu sein.“


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